Freisprechung

Freisprechung

Die Kreishandwerkerschaft geht bei der Freisprechung ihrer Lehrlinge neue Wege. Zum ersten Mal sprach der Dachverband der Innungen die Feinwerkmechaniker im Maschinenbau, die Metallbauer, Maler und Lackierer, Friseure und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik in einer gemeinsamen Veranstaltung von ihrer Lehrzeit frei.

Kreishandwerksmeister Florian Danzl hieß zur Freisprechungsfeier am Donnerstag im Foyer des Berufsschulzentrums neben den 43 Lehrlingen und deren Ausbildern auch eine Vielzahl von Ehrengästen willkommen und betonte: „Das Handwerk hat für unsere Gesellschaft eine herausragende Bedeutung“. Dies bekräftigten in ihren Grußworten auch Berufsschulleiter Martin Abt, stellvertretender Landrat Richard Tischler, Oberbürgermeister Andreas Feller und der Geschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Alexander Stahl.

Bei den Feinmechanikern im Maschinenbau haben alle zwölf Absolventen die Prüfung bestanden. Bester war Michael Wiendl mit der Note 1,5. Er machte seine Ausbildung bei der Firma Wiemeta Zerspanungstechnik GmbH in Neunburg v.W. Anerkennungsurkunden erhielten die „Zweier-Absolventen“ Paul Bäumler (Vohenstrauß), Christiane Reiner (Neunburg v.W.), Tanompong  Ruangsuk (Neunburg v.W.), Moritz Schmid (Vohenstrauß) und Florian Winter (Neunburg v.W.).

Bei den Metallbauern (neun erfolgreiche Absolventen) wurde Thomas Hornauer (Schindler Fenster + Fassaden GmbH, Roding) als bester Prüfling geehrt. Von den 20 Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik genügten fünf den Anforderungen nicht und müssen die Prüfung wiederholen. Bester war Kilian Kopp (1,4), der seine Lehre bei der Arnold Pöppl GmbH in Nittenau machte. Er bekam einen Bildungsgutschein von 300 Euro der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. Eine Anerkennungsurkunde gab es für Leon Griener, Maurice Heinrichs, Magdalena Meißner  (alle Haustechnik Bierler, Schwarzach bei Nabburg) und Aleksandr Schwarz (Gebrüder Zinnbauer GmbH Schwandorf).

Eine Tendenz ist seit Jahren bei den Malern und Lackierern zu beobachten. Auch diesmal fielen von zwölf Prüflingen fünf durch. Herausragend war allerdings die Leistung von Johannes Bauer (94 von 100 Punkten), der bei der Form und Farben Ehmann GmbH in Fürth gelernt hat. Das Friseurhandwerk bleibt weiblich. Sieben Friseurinnen bekamen ihre Zeugnisse, Julia Lang (Friseursalon Leni in Schwandorf, 2,0) als Beste zusätzlich ein Geschenk.

Christina Werner moderierte die Veranstaltung und begleitete mit Christopher Kulig die Veranstaltung musikalisch. Nach der Feier waren die Gäste zu einem Imbiss eingeladen.

 

Bildtext

Es wurden Lehrlinge aus 4 Innungen freigesprochen.

Die Besten wurden besonders ausgezeichnet. Das Bild zeigt sie mit den Ausbildern, den Vertretern der Innungen, der Kreishandwerkerschaft und den Ehrengästen.     Bild: Rudolf Hirsch