Qualität, die man schmeckt

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Die Produkte der Metzgerei Söllner sind weit über die Stadtgrenzen hinaus beliebt.

„Aller Anfang ist schwer“, heißt ein altes Sprichwort – und das war es auch, als 1954 die Eltern des heutigen Seniorchefs, Erasmus Söllner, den Grundstein für einen Familienbetrieb legten, der inzwischen in vierter Generation in die Zukunft blickt. „Ein Schwein hat man damals in der Woche geschlachtet“, erinnert sich Söllner sen. an diese Anfänge. Zunächst wurde der Betrieb in Ponholz gepachtet. Schon damals gehörte zur Metzgerei ein Wirtshaus. Während der Woche gibt es heute dort von Dienstag bis Donnerstag Mittagstisch mit Fleisch und Wurst aus eigener Herstellung. Besonders beliebt ist beispielsweise am Donnerstag der Schweinebraten. Über die Zeit wuchs die Kundschaft. Heute verarbeitet der Familienbetrieb circa 40 Schweine und drei Bullen pro Woche. Mit anderen Worten: Der Kundenkreis reicht weit über die Stadt hinaus. Fleisch und Wurst vom „Söllner“ hat einen ausgezeichneten Ruf und das hat seinen Grund. Denn alle Generationen verbindet die Leidenschaft für ihren Beruf. Viele Stunden Arbeit mit Fachberatern, zahlreiche Kurse über Fleisch- und Wurstveredelung, Fortbildung gehören zur Pflicht für die insgesamt 20 Mitarbeiter. Wenn Erasmus Söllner sen. über sein Handwerk spricht, ist diese Leidenschaft, die aus der Familiengeschichte kommt, in jedem Satz zu spüren. Diesen Unterschied zwischen Beruf und Berufung, den schmecken die Kunden. Denn natürlich kann und will man bei Söllner handwirklich produzierte Fleisch- und Wurstwaren nicht zum Discountpreis anbieten- getreu nach dem generationenübergreifenden Motto: „Wir wollen immer das Beste für unsere Kunden“. Denn Qualität ist das Wichtigste. Über die Jahrzehnte wurde der Betrieb immer wieder modernisiert, erneuert und vergrößert. So entstand eine Symbiose von traditionellem Handwerk und modernster Technik. So ist die Metzgerei bereits seit 2009 ein EU-zugelassener Betrieb, damals einer der ersten in der Region. Die ständigen Hygienekontrollen bestätigen dem Betrieb stets die vorbildliche Einhaltung aller Vorschriften. Wie Kunden darüber denken, lässt sich im Internet nachlesen oder wie es in einem der vielen lobenden Beiträge heißt: „Wohlschmeckende Qualität, qualitativ hochwertige Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Schlachtung! Die kauft man beim Metzger und nicht im Supermarkt.“ Viele Produkte wie Weißwürste oder Bauernseufzer werden noch nach überlieferten Rezepten hergestellt, die von Michael Söllner, dem ersten Metzger in der Familiengeschichte, stammen, der in Hohenfels lebte. Dass diese Tradition weitergeführt wird, ist gesichert: Mit Erasmus Söllner jun. und seiner Frau Maria ist die vierte Generation im Betrieb fest eingebunden. Der jüngste Spross der Metzgerfamilie stellt fest: „Vertrauen muss man schmecken, und das spiegelt sich in unseren Produkten wieder“.

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung am Donnerstag, 29. November 2018


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