Ausbildung

im Handwerk

Ausbildungsberufe

Auf dieser Seite bekommst du einen Überblick über die einzelnen Handwerksbereiche und Ausbildungsberufe. Wenn du Fragen hast oder mehr zu einem Thema wissen willst, kannst du dich von uns beraten lassen – ganz persönlich.

Lehrstellenbörse der Kreishandwerkerschaft Schwandorf

Lehrstellenradar – die mobile Lehrstellenbörse

Seit 01. Januar 2012 bietet die Handwerkskammer die Handy-App “Lehrstellenradar” zum Download an. Hier geht zum Lehrstellenradar:

Bäcker/ -in

Den verführerischen Düften in Bäckereien kann kaum jemand widerstehen. Ursache dafür sind eine Vielzahl von frischen Leckereien, die mit handwerklichen und technischen Geschick, moderner Technik sowie ausgesuchten Rohstoffen hergestellt und den Kunden angeboten werden. Fürs Auge sauber aufbereitet, reihen sich Dreikorn-, Vollkorn-, Biobrot an knusprigen Baguettes, Crossaints und verschiedene süße Stückchen. Bei so einem Angebot, das am aktuellen Geschmacks- und Gesundheitsbewusstsein orientiert ist, fällt die Wahl oft schwer. Kein Wunder bei fast 400 Brotsorten und ca. 1.200 Arten Feingebäck, die in deutschen Bäckereien hergestellt werden. Durch Können, Technik und cleveres Marketing sind Bäcker in der Lage, sich immer wieder auf neue Verbrauchergewohnheiten und Trends einzustellen, zum Beispiel auf ballaststoffreiche Backwaren, Vollkornprodukte etc.

Ein guter Riecher, feiner Geschmack und Einfühlungsvermögen gehören ebenso dazu wie computergesteuerte Mehlsilierungsanlagen, automatische Knet- und Rührmaschinen sowie vollelektronische Backöfen. Nur so können die vielfältigen Aufgaben bewältigt werden. Backwaren sind elementare Nahrungsmittel, darum haben Bäcker immer Konjunktur..

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsvergütung (Stand 01.09.2018):

1. Ausbildungsjahr: 565,00 € brutto monatlich

2. Ausbildungsjahr: 670,00 € brutto monatlich

3. Ausbildungsjahr: 800,00 € brutto monatlich

Fachverkäufer/ -in im Lebensmittelhandwerk (Bäcker)

Das Verkaufen beginnt, wenn der Kunde die Bäckerei oder Konditorei betritt. Beim Duft der frischen Backwaren oder beim Anblick der großen Auswahl an köstlichen Süßigkeiten in der angenehmen Atmosphäre im Verkaufsraum und bei einem freundlichen Lächeln, fühlt sich der Kunde wohl. Seine Erwartungen sind hoch. Er will individuell beraten werden und alle seine Fragen fachkundig beantwortet haben. Für den Fachverkäufer kein Problem. Er kann sich auf den Kunden einstellen und weiß, wovon er spricht.

In Deutschland werden ca. 400 Brotsorten und über 1.200 Arten Klein- und Feingebäck angeboten. Nicht, dass jeder Bäcker eine derart reichhaltige Auswahl bietet, aber der Fachverkäufer muss die Vielfalt kennen und über Bekömmlichkeit, Zusammensetzung und Geschmack des Angebots Bescheid wissen. Beim Konditor kennt der Fachverkäufer die Angebotspalette von köstlichen Süßigkeiten für Genießer bis hin zum Diätgebäck für Diabetiker und Gesundheits-bewusste.

Zu seinen Aufgaben gehört nicht nur die Kundenberatung, er kümmert sich auch um die ansprechende Dekoration, Geschenkverpackung sowie appetitliche Warenpräsentation und kreatives Garnieren. Kontaktfreudig, sympathisches Erscheinungsbild, Sinn für Sauberkeit und Hygiene eröffnen einem in diesem Beruf ein tolles Tätigkeitsfeld.

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsvergütung (Stand 01.09.2018):

1. Ausbildungsjahr: 565,00 € brutto monatlich

2. Ausbildungsjahr: 670,00 € brutto monatlich

3. Ausbildungsjahr: 800,00 € brutto monatlich

Metzger/ -in

Ist das Steak gut abgehangen und in der Pfanne zart, freut sich der Kunde. Das hat er dem Metzger zu verdanken, der mit geübtem Blick die Schlachttiere aussucht und über die verschiedenen Fleischqualitäten und – eigenschaften genau Bescheid weiß. Bevor der Metzger sein Okay gibt, prüft er Rind-, Schweine-, Kalb- und Lammfleisch auf Güte und zerlegt es in appetitliche Stücke.

Wenn´s um die Wurst geht, zeigt der Metzger besonders viel Phantasie und Geschmack. Immer wieder bereichert er mit neuen Rezepten die große Auswahl an Wurstsorten. Für Abwechslung bei der Herstellung ist also gesorgt. Moderne Maschinen erleichtern in vielen Produktionsabschnitten die Arbeit.

Dieser Beruf bietet Gelegenheit, sich auf bestimmte Aufgaben zu spezialisieren: auf das Schlachten, auf die Herstellung von Feinkost und Konserven oder auf das qualifizierte Verkaufen.

Egal, welche Aufgaben einem am besten liegt, der Metzger – in einigen Regionen lautet die Berufsbezeichnung Fleischer – muss in allen Bereichen Verantwortung tragen für Qualität, Sauberkeit, Hygiene und letztendlich für die Gesundheit des Menschen. In den überschaubaren Betrieben des Handwerks ist es kein Problem, schnell Kontakt zu Arbeitskollegen und Kunden zu finden.

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsvergütung (Stand 01.05.2018):

1. Ausbildungsjahr: 690,00 € brutto monatlich

2. Ausbildungsjahr: 790,00 € brutto monatlich

3. Ausbildungsjahr: 1000,00 € brutto monatlich

Fachverkäufer/ -in im Lebensmittelhandwerk (Metzger)

Bei dem umfangreichen Angebot von Fleisch und Wurstsorten findet sich der Kunde heute kaum noch allein zurecht. Doch der Fachverkäufer „lotst“ sicher durch die reichhaltige Auswahl. Er kennt sich aus und weiß, wie Fleisch zubereitet wird und was alles in dieser oder jener Wurst enthalten ist. Kunden fragen viel – der Fachverkäufer hat immer die richtige sachkundige Antwort parat.

Der Fachverkäufer kann aber noch viel mehr. Er bereitet feine Salate zu, legt Aufschnittsplatten, gestaltet Buffets, organisiert den Partyservice, sorgt für die dekorative, appetitliche Präsentation der Fleisch- und Wurstwaren.

Schön am Beruf des Fachverkäufers ist auch, dass er im Laufe der Zeit die Kunden mit Namen kennt. Kunden schätzen es, persönlich angeredet zu werden und nicht, wie z. B. im Supermarkt, in der Anonymität der Masse unterzugehen. Arbeit im Team, Beratung der Kunden, vielseitige Aufgaben machen in diesem Beruf „echt“ was los..

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsvergütung (Stand 01.05.2018):

1. Ausbildungsjahr: 690,00 € brutto monatlich

2. Ausbildungsjahr: 790,00 € brutto monatlich

3. Ausbildungsjahr: 1000,00 € brutto monatlich

Friseur/ -in

Friseur sein heißt Spaß zu haben an einer kreativen Tätigkeit im Bereich der Mode, aber auch ein hohes Qualitätsbewusstsein zu entwickeln. Schnitt und Styling, Make-up und Maniküre sind

Dienstleistungen für anspruchsvolle Kunden. Dabei zählen Professionalität, eine kundenorientierte Beratung und natürlich Freundlichkeit. Modische Haarumformungen, typgerechtes Kolorieren, Kreationen mit Haarteilen, Nageldesign und Wellnessangebote gehören heute auch dazu. Die Vielfalt der Friseurleistungen bringt Abwechslung in den Job und bietet Raum zur beruflichen Selbstverwirklichung. Im Salon ist kein Tag wie der andere.

Die individuelle Karriere im Friseurhandwerk verläuft entlang der großen Modetrends und auf der Basis einer fundierten handwerklichen und unternehmerischen Qualifikation. Friseure bieten fachliche Fähigkeiten auf hohem Niveau und Trendsicherheit in Sachen Mode. Daneben ist kaufmännisches Know-how unentbehrlich, denn der Friseur ist nicht nur kreativer Künstler, sondern auch Kaufmann. Für Berufeinsteiger bietet das Friseurhandwerk eine anspruchsvolle Ausbildung und einen sicheren Arbeitsplatz. Und auch wer außerhalb des Salons sein berufliches Glück suchen will, findet z. B. als Hairstylist bei Film und Fernsehen Wege, sein handwerkliches Können einzusetzen.

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsvergütung (ab 01.08.2018):

1.Ausbildungsjahr: 37 Std./Woche – 474,36 € | 38 Std./Woche – 487,19 € | 39 Std./Woche – 500,00 € brutto mtl.

2.Ausbildungsjahr: 37 Std./Woche – 559,74 € | 38 Std./Woche – 574,87 € | 39 Std./Woche – 590,00 € brutto mtl.

3.Ausbildungsjahr: 37 Std./Woche – 706,79 € | 38 Std./Woche – 725,90 € | 39 Std./Woche – 745,00 € brutto mtl.

Tischler/ -in / Schreiner/ -in

„Klopf auf Holz“ soll ja bekanntlich Glück bringen. Glück haben auch diejenigen, die den lebendigen Werkstoff Holz in Form bringen. Holz besitzt eine eigene „Persönlichkeit“, eine besondere Ausstrahlung. Und das macht dieses Material so beliebt. Ob z. B. als Treppe, Tür oder Fensterrahmen, wie sie die Bauschreinerei herstellt.

Ob im Innenausbau als Wand- und Deckenverkleidung. Oder in attraktivem, vielseitigem Möbeldesign: klassisch, „Modern-Art“, jugendlich, frech. Alles in Einzelfertigung, nicht in Serienproduktion. Da kann man sich mit seiner Kreativität voll ins Zeug legen. Moderne Maschinen unterstützen hierbei, wie z. B. CNC – gesteuerte Oberfräsen und weitere turboflinke Präzisionsmaschinen. Das bedeutet jedoch nicht, dass dadurch die handwerklichen Qualitäten ins Hintertreffen geraten. Es wird eher an Leistungsfähigkeit gewonnen. Auch durch die Verwendung von Kunststoffen. Der Schreiner braucht eben beides: technisches Verständnis und geschickte Hände. Dazu eine Riesenportion Fantasie und clevere Ideen.

Die Ergebnisse: Leistungen, auf die der Tischler/Schreiner stolz sein kann; individuell gestaltete Werke von oft bleibendem Wert und Kunden, die lange Freude daran haben. Ein Beruf, in dem sich Leute, die gern mit natürlichen Werkstoffen arbeiten, selbst verwirklichen können.

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsvergütung (Stand 01.04.2018):

1. Ausbildungsjahr: 585,00 € brutto monatlich

2. Ausbildungsjahr: 700,00 € brutto monatlich

3. Ausbildungsjahr: 800,00 € brutto monatlich

Anlagenmechaniker/- in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Wir drehen den Hahn auf und das Wasser läuft – ganz selbstverständlich. Der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik macht´s möglich. Jeder Haushalt und Betrieb ist mit Wasseranschlüssen und Sanitäranlagen ausgestattet. Bei sehr großen industriellen Versorgungsanlagen müssen individuelle Lösungen auf den Tisch. Sorgfalt ist bei Installation und Wartung von Gasgeräten und – leitungen lebensnotwendig.

Manche mögen´s heiß, andere lieben´s cool, doch die meisten fühlen sich in gemäßigtem Klima wohl, geregelt durch Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen. Das sind hochmoderne Systeme, die mit Köpfchen und Spezialwerkzeugen installiert und regelmäßig gecheckt werden. Umweltschutz und Energieeinsparungen gehen dabei vor. Als fachkundiger Berater erklärt man dem Kunden geduldig die Anlagen.

Und das Handwerk selbst: Wasserver- und –entsorgungsanlagen bauen, moderne Bäder einrichten und umweltschützende Energietechnik wie Solaranlagen klarmachen. Und noch viel mehr: Heizungsanlagen erstellen und warten, Regel- und Steuertechnik verstehen, Vorschriften kennen, auch englischsprachige Unterlagen kapieren, gerne im Team arbeiten.

Man kommt ganz schön rum auf Baustellen oder direkt beim Kunden zu Hause. Wer für diesen anspruchsvollen Job Feuer und Flamme ist, wird die Vielfalt meistern..

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsvergütung (Stand 01.09.2017):

1. Ausbildungsjahr: 700,00 € brutto monatlich

2. Ausbildungsjahr: 730,00 € brutto monatlich

3. Ausbildungsjahr: 760,00 € brutto monatlich

4. Ausbildungsjahr: 800,00 € brutto monatlich

Spengler/ -in

Modernes Bauen schließt die vielseitige Tätigkeit des Spenglers ein. Wer mit offenen Augen durch Städte geht, kennt die mit Kupferblechen gedeckten Dächer und deren „glänzende“ optische Effekte. Sie sind z. B. bei Kirchen oder anderen Bauwerken zu sehen. Diese „Glanzpunkte“ im Städtebild müssen natürlich auch dicht sein. Dafür und für die fachgerechte Montage sorgt der Spengler. Bei Wind und Wetter. Zugeschnitten werden die Bleche allerdings meistens in der Werkstatt. Hier werden auch die Vorbereitungen für die Montage am Bau getroffen. Bleche werden gebogen, gefalzt, geformt. Arbeitserleichterung bringt dabei der Einsatz entsprechender Maschinen. Es gibt auch vorgefertigte Teile, aber im Vordergrund steht die handwerkliche Einzelfertigung, die bei der Restaurierung wie am Neubau Maßarbeit gewährleistet. Ganz gleich, ob z. B. Metalldächer oder Metallfassaden, Dachrinnen oder Regenfallrohre anzubringen sind. Klar, dass man über Metalle – Kunststoffe und deren jeweiligen Verwendungszweck genau im Bilde sein muss. Ebenso über die entsprechenden Verbindungstechniken wie das Falzen, Nieten und Kleben. Worauf´s in diesem Beruf noch ankommt: Spaß an der Arbeit auf Baustellen, Schwindelfreiheit in luftigen Höhen, Lust auf Teamwork, Aufgeschlossenheit gegenüber Umweltschutzmaßnahmen. Je nach Region wird der Beruf auch als „Klempner“, „Flaschner“, „Blechner“ bezeichnet.

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsvergütung (ab 01.09.2017):

1. Ausbildungsjahr: 700,00 € brutto monatlich

2. Ausbildungsjahr: 730,00 € brutto monatlich

3. Ausbildungsjahr: 760,00 € brutto monatlich

4. Ausbildungsjahr: 800,00 € brutto monatlich

Feinwerkmechaniker/ -in

Nichts für grobe Hände ist die Arbeit des Feinwerkmechanikers. Hier kommt es auf Genauigkeit an. Feine Bauteile aller Art werden gefertigt und zusammen mit elektronischen Mess- und Regeltechnik zu funktionsfähigen Einheiten montiert. So entstehen pfiffige Maschinen und Geräte für Fertigung und Messung. Präzise Stanzwerkzeuge und Stahlformen sind ein weiteres Feld.

Keine Frage – dafür braucht man Geduld, eine ruhige Hand und solides Wissen in Mathe und Physik. Und auf IT-Erfahrung kommt es auch an, denn neben der klassischen Metallbearbeitung durch Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen und Stanzen wird an computergesteuerten Werkzeugmaschinen gearbeitet. Bei jedem Bauteil genau zu messen ist das A und O in der Feinwerkmechanik.

Die so gefertigten Maschinen und Werkzeuge müssen eingerichtet und gewartet werden – dafür muss man gut mit den Kunden umgehen können, denn die suchen Anleitung und Beratung. Das „feine Werk“ gibt´s in Werkstätten oder bei Kunden des Werkzeug-, Maschinen- und Formenbaus sowie in feinmechanischen oder feinoptischen Werkstätten..

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsvergütung (Stand 01.12.2018):

1. Ausbildungsjahr: 720,00 € brutto monatlich

2. Ausbildungsjahr: 770,00 € brutto monatlich

3. Ausbildungsjahr: 910,00 € brutto monatlich

4. Ausbildungsjahr: 970,00 € brutto monatlich

Metallbauer/ -in

Die Vielseitigkeit dieses Berufs kennen die wenigstens, obwohl die Produkte für viele Wirtschaftsbereiche megawichtig sind. Du hast die Qual der Wahl zwischen drei Fachrichtungen.

Bei der Konstruktionstechnik lernt man Türen, Fenster und Fassaden aus Stahl oder Aluminium herzustellen und zu montieren. Auch modernste Alarmanlagen – keine Chance für Langfinger. Wenn tonnenschweres Material transportiert oder bewegt werden soll, braucht man Lastenaufzüge und Krane in jedem Format.

Im Bereich Nutzfahrzeugbau werden Fahrwerke, Rahmen und Bremssysteme für Spezialfahrzeuge ganz individuell nach Kundenwünschen und technischen Zeichnungen angefertigt, später regelmäßig gecheckt und wenn nötig repariert. Keine Panik darf der Metallbauer vor komplexen Anlagen mit Pneumatik, Elektrik, Hydraulik oder Elektronik haben.

Künstlerischen Anspruch erheben die kreativ geschmiedeten Teile aus Eisen und Kupfer, die als dekorative Elemente wie z. B. als Geländer oder Leuchten eingesetzt werden. Routine gibt´s bei der Metallgestaltung nicht, da meist Einzelstücke entstehen.

Draufhaben muss man immer die ganze Bandbreite der Metallbearbeitung: Spannen, Umformen und Schweißen. Alle drei Fachrichtungen des Metallbauers haben eins gemeinsam: Arbeit mit modernster Technik in den Werkstätten der Metallbaubetriebe oder direkt auf den Baustellen.

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsvergütung (Stand 01.12.2018):

1. Ausbildungsjahr: 720,00 € brutto monatlich

2. Ausbildungsjahr: 770,00 € brutto monatlich

3. Ausbildungsjahr: 910,00 € brutto monatlich

4. Ausbildungsjahr: 970,00 € brutto monatlich

Zimmerer/ -in

Wer heute Zimmerer werden will, darf nicht von gestern sein. Die zeitgemäße Architektur verlangt teilweise raffinierte Holzkonstruktionen z. B. für behagliche Wohnhäuser, Kindergärten oder Schulen. Aber auch bei Sanierungen von alten Fachwerkhäusern, Umbauten und Modernisierungsmaßnahmen oder Ingenieurbauwerken, wie z. B. Brücken ist sein Wissen gefordert. Dafür ist der Zimmerer Spezialist. Seine umfassenden Fähigkeiten sind gefragt. Holz ist ein natürlicher nachwachsender Baustoff und darum modern und vielseitig seit vielen tausend Jahren.

Der Zimmerer muss bei komplizierten Bauplänen durchblicken und sich die Zeichnungen räumlich vorstellen können. Dann geht´s ans Handwerk. Längst Einzug gehalten haben in die Holzbaubetriebe der Computer für die Arbeitsvorbereitung und zur Erstellung technischer Zeichnungen sowie CNC – gesteuerte Abbundmaschinen für die Fertigung der Bauteile. Der Umgang mit dieser Technik ist heute Stand der Ausbildung und ein Muss bei der Abwicklung von Holzbauaufträgen. Aber auch Handarbeiten ist nach wie vor gefordert bis alles genau passt. Neben dem Neubau hochmoderner Holzhäuser, die alle Bauherrenwünsche nach zeitgemäßen und zukunftsorientiertem Wohnen erfüllen, sind der Dachgeschossbau, die Verbesserung der Wärmedämmung im Fassaden-, Wand- und Dachbereich, der Einbau von Solar- und Photovoltaikanlagen, sowie die Eindeckung von Dächern wichtige Tätigkeitsbereiche des Zimmerers. Ein moderner Beruf, der eine lange Tradition hat und Herausforderungen an junge Leute stellt, die hoch hinaus wollen, etwas lernen und leisten können und die bereit sind sich in ein Team von Profis einzubringen. Der Zimmerer löst mit Köpfchen, Können und moderner technischer Ausrüstung seine vielseitigen Aufgaben – damit das Richtfest nach getaner Arbeit losgehen kann..

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsvergütung (ab 01.05.2018):

1. Ausbildungsjahr: 850,00 € brutto monatlich (Dieser Ausbildungssatz gilt nicht, wenn der Auszubildende das BGJ Bautechnik bestanden hat.)

2. Ausbildungsjahr: 1.200,00 € brutto monatlich (Dieser Satz gilt für das erste betriebliche Ausbildungsjahr nach dem BGJ.)

3. Ausbildungsjahr: 1.475,00 € brutto monatlich

Maler und Lackierer/ -in

Alles weiß, schwarz, grau? Eine Horrorvision. Zum Glück gibt´s Farbe und den Maler und Lackierer, der damit umgehen kann. Der Maler und Lackierer führt eine bunte Palette vielseitiger Aufgaben aus. Variationen und Vielfalt in der Innenraumgestaltung durch ausgewählte Mal- und Oberflächentechniken oder auch mal eine kleben – eine Tapete natürlich. Das gehört zwar dazu, es gibt aber noch mehr interessante und kreative Tätigkeitsbereiche. Das werbewirksame Gestalten von Schrift, Schildern und Ausstellungsständen, Restaurierungs-, Renovierungs- und Sanierungsarbeiten oder auch Arbeiten in der Denkmalpflege.

Maler und Lackierer wissen, wie man Farben kombiniert, wie Grafik, Bilder und Schriften wirken und sie bringen Ideen an die Wände, auf Schilder, Türen, Fahrzeuge oder Fassaden. Lackieren ist Handwerk, Kunst und Technik, auch weil mit neuester Informations- und Kommunikationstechnologie bei Planung, Schadenserfassung oder Farbtonmessung gearbeitet wird. Der Draht zu den Kunden muss da sein, ihre Wünsche sollen schließlich erfüllt werden. Das funktioniert gut, wenn man im Team arbeiten kann und Umweltschutz und Arbeitssicherheit ernst nimmt.

Maler und Lackierer verschönern und schützen, z. B. unsere Umwelt mit einem Wärmedämmverbundsystem, das Energie einspart, mit Schutzbeschichtungen an Gebäuden und Stahlkonstruktionen, die vor Zerfall bewahren und dadurch den Rohstoffverbrauch senken. Fassaden machen Häuser. Dekorative Außenputzbeschichtungen trotzen Wind und Wetter und erhalten so den Wert von Gebäuden. Der Maler und Lackierer versteht sich darauf, Fassaden und Betonoberflächen sachverständig zu schützen und fachgerecht zu erhalten. Ein farbiger Beruf mit Zukunft.

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsvergütung (Stand 01.08.2018):

1. Ausbildungsjahr: 620,00 € brutto monatlich

2. Ausbildungsjahr: 685,00 € brutto monatlich

3. Ausbildungsjahr: 850,00 € brutto monatlich

Rechte & Pflichten des Auszubildenden

Berichtshefte

  • Bäcker
  • Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Bäckerei
  • Metzger
  • Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Metzgerei
  • Friseur
  • Schreiner
  • Sanitärberufe
  • Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Metallbauer/Feinwerkmechaniker
  • Zimmerer
  • Maler und Lackierer/Bauten- und Objektbeschichter
  • kaufmännische Ausbildungsberufe
  • neutrale Berichtshefte
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